Landeskirchliche Gemeinschaft Niederzschocken

lkg-zschocken klein

     (03 76 05) 7 16 6
  Wilhelm-Zierold-Weg 15
(Niederzschocken im Kirchgemeindehaus)
08118 Hartenstein OT Zschocken
Ansprechpartner Gerd Körner  

Evangelisch Freikirchliche Gemeinde (ELIM)

ELIM Hartenstein

     Siedlung 80
08118 Hartenstein

 Webseite der ELIM www.elim-hartenstein.de 


Partnerstadt 1

Partnerstadt 1


Partnerstadt 2

Partnerstadt 2


Der sächsische Prinzenraub

Eines der bekanntesten Ereignisse der älteren sächsischen Geschichte ist die Entführung der Prinzen Ernst und Albrecht aus dem Schloß in  Altenburg  durch den Junker Kunz von Kauffungen.

In den Jahren 1448 bis 1450 besaß Kunz von Kauffungen als Vasall der Herren von Schönburg die Burg Stein bei Hartenstein. Im Frühjahr 1448 kam es zum Überfall auf einen thüringischen Kaufmannszug in der Nähe des Dorfes Lindenau bei Leipzig. Seine Beute und die gefangenen Kaufleute brachte der Kauffunger auf die Burg Stein und hoffte auf ein angemessenes Lösegeld.

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Entstehung der Stadt

Blick vom Haag auf die Hartensteiner InnenstadtDie Kleinstadt Hartenstein mit etwa 4700 Einwohnern liegt in einer Höhenlage von 350 bis 550 über NN.

Umgeben von ausgedehnten Laub- und Nadelwäldern ist die Schloßstadt ein beliebter und anerkannter Erholungsort.

Die reizvolle landschaftliche Lage und zahlreiche historische Sehenswürdigkeiten verleihen der Stadt ihren eigentümlichen Reiz und haben Hartenstein als eine Perle des Erzgebirges weithin bekannt gemacht.

Burg und Siedlung Hartenstein entstanden in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts an einem böhmischen Fernweg, der von Altenburg über Zwickau das Erzgebirge in südöstlicher Richtung durchzog.

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Lage

Größere Kartenansicht

Bundesstraßen
B169, B93; beide ca. 5km
Autobahnanbindungen
A72 - Abfahrt Hartenstein und Abfahrt Zwickau Ost
Bahnlinie
535 - Zwickau-Schwarzenberg-Johanngeorgenstadt
Buslinien
T141 - Zwickau-Hartenstein-Langenbach
T142 - Hartenstein-Thierfeld-Zschocken-Hartenstein-Wildenfels
T157 - Wilkau-Haßlau-Wildenfels-Hartenstein

Thierfeld

ThierfeldThierfeld entstand als Waldhufendorf etwa um 1170 und war Bestandteil der ab 1280 so bezeichneten "Grafschaft Hartenstein", welche ab 1406 eine Schönburgische Herrschaft war. Die urkundliche Ersterwähnung erfolgte im Jahre 1385.

Die Besiedler waren Bauern aus Franken, Thüringen und der Oberpfalz. Sie begannen das damals bewaldete Gebiet urbar zu machen. So entstand ein am Thierfelder Bach entlang orientiertes einreihiges Waldhufendorf, Grundlage für bäuerliches Arbeiten und Leben.
Mit der Zeit wurde die Struktur durch Häuslergebäude und andere Bauvorhaben beeinflusst, blieb aber im Groben erhalten. Die heutige Dorfstraße entspricht jedoch nicht mehr dem Verlauf des ursprünglichen Weges entlang der Bachaue. 

Am nördlichen und am südlichen Ende des Ortes entstanden zwei Wasserburgen, von denen heute noch Ringteiche zeugen.
Der Ort wurde zweimal von der Pest heimgesucht. Vom Dreißigjährigen Krieg sowie vom Ersten und Zweiten Weltkrieg blieb Thierfeld ebenfalls nicht verschont.

Die Weber und Strumpfwirker waren bei den Handwerkern am zahlreichsten vertreten. Mit dem Aufkommen des Kohlebergbaus im benachbarten Lugauer – Oelsnitzer Revier siedelten sich Bergleute im Dorf an.

Heute findet man dort hauptsächlich kleine Landwirtschafts- und Handwerksbetriebe, einen Großhandel für Sanitärartikel und Holzmanufakturen.

Auf dem Segelflugplatz ist heute der erste Drachenfliegerclub Sachsens beheimatet.


Hartensteiner Chronik

1173
Meinher von Werben tritt in der Stiftungsurkunde für Klösterlein Zelle als Grundherr unseres Gebietes auf.
1219
Erstnennung und Ausgangsjahr für das 775-jährige Jubiläum von Zschocken
1280
Die Bezeichnung „Grafschaft Hartenstein” wird erstmals urkundlich verwendet.
1286
Ersterwähnung der Burg Hartenstein
1378
Die Kirche „Unser lieben Frauen” wird erwähnt.
1406
Verpfändung der Grafschaft Hartenstein an den Herren Veit von Schönburg.
1455
Kunz von Kauffungen raubte aus dem Altenburger Schloß die sächsischen Prinzen Ernst und Albrecht, weil er sich vom Kurfürsten rechtlich hintergangen fühlte, und seine Helfer versteckten den Prinzen Ernst in einem alten Bergstollen auf Hartensteiner Flur, der heutigen „Prinzenhöhle”.
1609
Der Dichter und Arzt Paul Fleming wird in Hartenstein geboren, einer der bedeutendsten deutschen Lyriker des 17. Jahrhunderts.
1618 - 1648
Plünderungen und Brandschatzungen unserer Orte während des Dreißigjährigen Krieges.
1624
Ein Stadtbrand in Hartenstein vernichtete 28 Wohnhäuser und 14 Scheunen.
1632
Thierfeld wurde von der Pest heimgesucht
1701
Brand des Pfarrhauses in Zschocken
1762
Die Burg Stein wird durch Feuer teilweise zerstört.
1870
Weihe der erneuerten Stadtkirche in Hartenstein
1889
Ein Brand vernichtet das alte Rathaus in Hartenstein.
1896
Errichtung des Paul-Fleming-Denkmals auf dem Marktplatz
1896
Erneuerung der Kirche in Thierfeld, bei der Wandmalereien aus dem 13. Jahrhundert entdeckt wurden.
1917
Die Turmglocken der Kirche in Zschocken werden für Kriegszwecke eingeschmolzen
1945
Am 20. April wird Schloß Hartenstein durch amerikanische Bomben zerstört.
1954
Eröffnung des Museums in der Burg Stein
1969
Einweihung des Freibades in Hartenstein
1993
Gründung des Femdenverkehrsvereins der Schloßstadt Hartenstein
1994
Thierfeld wird in die Stadt Hartenstein eingemeindet.
1996
Eingemeindung Zschocken zu Hartenstein
29.08.2001
Einweihung der „Historischen Salzstraße” Hartenstein - Lößnitz
31.08.2002
feierliche Eröffnung des sanierten Paul-Fleming-Geburtshauses

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